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Nicht nur mein Maison de la Turbine – Alias Mühle eignet sich bestens für eine außergewöhnliche Filmkulisse. Auch das elegante, ehemalige Schul- und Pfarrhaus, wie auch das ehemalige Jagd und Forsthaus einer adeligen Familie in Mitte der Natur bieten einen ganz besondern Charme und ungeahnte Möglichkeiten. So steht dem Filmteam nicht nur die gewünschte Filmkulisse zur Verfügung – auch der dazugehörende Park und der Zugang zu den umliegenden Burgen und Ruinen, ist ein besonderes Potenzial. Bei Interesse sprechen Sie mich an, gerne stehe ich Ihnen mit ausführlicheren Informationen und mit meinen guten Kontakten zur Bevölkerung und den wichtigsten, verantwortlichen Kontaktpersonen, hilfreich zur Seite.

HESCHUNG – SCHUHE

Kollektion Herbst | Winter 2018

Es könnte nicht besser passen.
Der hier im Elsass ansässige und traditionsreiche Schuhhersteller „HESCHUNG“ präsentierte seine Herbst- Winterkollektion, hier in der Domaine Jaegerthal, im Park der Mühle, im Gästehaus „Maison d´Ecole“ und meinem „Maison de la Turbine“. Die Begeisterung für meine Domaine Jaegerthal führte Pierre Heschung zu mir und er fragte an, ob es möglich sei, seine neue Kollektion bei mir zu präsentieren und diese mit der Geschichte und der Tradition meiner Domaine Jaegerthal zu verbinden. Dies bot sich geradezu an, zumal ich selbst schon seit Jahren Heschung Schuhe trage. Uns war schnell klar, es könnte kaum besser passen. Das Resultat von der „Herbst- Winterkollektion 2018 – Heschung Schuhen“, präsentiert in der Domaine Jaegerthal können Sie hier sehen.

Heschung & Friends – Michael Veith im Interview mit HESCHUNG

Michael Veith hat uns für die Herbst-/Winter-Saison 2018 die Pforten seiner Domaine Jaegerthal geöffnet. Der Ort ähnelt seinem Besitzer, der gekonnt Eleganz mit natürlicher Neugier und einem Gespür für schöne Dinge verbindet. In diesem Gespräch verrät er uns mehr über seine Welt, seine Inspirationsquellen und seine Verbindung zum Hause Heschung.

Würden Sie sich bitte kurz vorstellen?

Michael W. Veith, Schöngeist und Künstler. Ich bin Experte für Bonsai, außergewöhnliche Gärten und besonders schöne Bäume. Ich lebe abwechselnd in Heidelberg, Hamburg und Jaegerthal.

Wo sind wir hier? Können Sie uns etwas über die Geschichte dieses Ortes erzählen?

Wir sind hier in der Domaine Jaegerthal im Herzen des Naturparks Vosges du Nord, unweit von Bad Niederbronn. Hier hat die Stahldynastie „de Dietrich“ ihren Ursprung – alles begann vor 350 Jahren.

Das Anwesen befindet sich an der schönsten Stelle des Ortes Jaegerthal. Es besteht aus

  • dem von mir genutzten Maison de la Turbine, meiner Ideenschmiede und Kraftquelle,
  • der ehemaligen Dorfschule (Maison d‘École) sowie dem Pfarrhaus, die heute nach einer kompletten Renovierung meinen Gästen zur Anmietung zur Verfügung stehen,
  • sowie aus einem mitten in der Natur gelegenen Forsthaus (Maison Forestière).

Die Häuser sind in ihre natürliche Umgebung eingebettet und von einem Park umgeben. So bilden sie ein einzigartiges Gesamtensemble.

Wie haben Sie dieses Anwesen entdeckt? Was hat Sie daran besonders fasziniert?

1996 führten mich meine Leidenschaft für Frankreich und meine geschäftlichen Verbindungen zum Elsass häufig in diese Region. Ich nutzte jede freie Minute, um die Gegend besser kennen zu lernen oder dort essen zu gehen. Das Nordelsass hat mir dabei am besten gefallen. Diese Gegend ist bisher vom Massentourismus verschont geblieben, und die Natur besitzt hier noch eine ehrliche und ungeschönte Ursprünglichkeit. Die Menschen sind offen, herzlich und traditionsbewusst und sprechen noch immer gern Ihre Sprache, also „Elsässisch“. Außerdem verfügt das Nordelsass über eine bodenständige, deftige und alles in allem vorzügliche Küche, die noch nicht an den Tourismus angepasst wurde.

Eines Tages fand ich bei meinen Erkundungsreisen das komplett verwilderte und zerstörte Maison de la Turbine – und wusste sofort: das wird mein Haus! Die Lage, das Anwesen mit dem zugewachsenen Park und dem Schwarzbach, der mitten hindurchfließt, machten das Objekt für mich zu meinem Traumhaus – hier konnte ich alle meine Ideen zur Gestaltung eines „Naturgartens“ ausleben.

Was gibt es zum Haus zu sagen? Wie lange leben Sie schon hier?

Das alte Maison der Turbine wurde mein privates Refugium. Es gehörte einst zu den Industrieanlagen der Familie de Dietrich. Erbaut wurde es im Jahr 1871 und diente bis 1960 als Turbinenhaus zur Stromgewinnung. Von hier aus wurden die angrenzenden Fabriken, das Château, die Schule und das Hotel von Jaegerthal mit Strom versorgt. Noch heute finden sich im Park zahlreiche Relikte und Fundamente aus dieser Zeit.

Ich begann dann mit dem, was ich am besten kann, nämlich den Park zu pflegen und den großen Weiher auszubaggern, um die Außenanlage in die von mir gewünschte Richtung zu gestalten. Der Park wurde von mir zunächst komplett gelichtet und neu strukturiert. Dann habe ich ihn mit alten, einzigartigen und ganz besonderen Bäumen neu bepflanzt. Heute ist er die Visitenkarte meiner Arbeit und meiner Kreativität. In diesem Park stehen Bäume, wie ich sie für meine Kunden suche und in den namhaftesten Baumschulen von Europa bis Japan dann auch finde. Bäume wie diese verwende ich nicht nur in der Planung und Realisierung der Gärten meiner Kunden, sondern auch im Park meiner eigenen Domaine Jaegerthal.

Das Haus war zuerst nicht bewohnbar. Alle Fenster waren zerstört, und es gab weder Wasser noch Strom oder Gas, keine Kanalisation oder Heizung – alles musste neu installiert werden. Das Haus wurde 5 Jahre lang ganz behutsam restauriert – und zwar so, dass sein industrieller Charme erhalten blieb und das Haus dennoch nutzbar wurde.

Können Sie uns etwas über die Geschichte der Räume dieses Hauses erzählen?

Das Haus und die Räume sind offen, lichtdurchflutet, modern, industriell und mit sehr viel Liebe zum Detail, aber ohne überflüssigen Zierrat eingerichtet. Das eigentliche Objekt, also das Maison de la Turbine, und die Kunst stehen im Vordergrund.

Pierre Heschung und Gastgeber Michael Veith

Woher holen Sie sich Ihre Inspirationen?

Das ist ein Zusammenspiel von Natur, Kultur, Fachwissen und ganz viel Intuition bzw. Bauchgefühl.

Wo und wie finden Sie all die schönen Dinge?

Ganz viele Dinge habe ich auf meinen zahlreichen Reisen in den Orient oder Okzident entdeckt. Anderes stammt von Ausflügen auf Flohmärkte.

Die meisten Möbel und Objekte entwerfe ich selbst und lasse sie dann nach meinen Vorgaben von kleinen Handwerksbetrieben in der Region anfertigen.

In den Gästehäusern befinden sich auch viele schöne Dinge, die meine Familie seit mehreren Generationen zusammengetragen hat, sowie Kunstgegenstände aus meiner privaten Sammlung. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Altem, Modernem und Kunst.

Wo halten Sie sich am liebsten auf?

Auf der Seeterrasse mit dem beruhigenden und doch immer wieder inspirierenden Blick in den Garten. An kalten oder nassen Tagen schätze ich den Platz am warmen Ofen in der großen Wohnküche des Maison de la Turbine.

Im Winter wohne ich auch gern einmal in einem der beiden Gästehäuser – entweder in dem eleganten und weitläufigen Maison d´École oder in meinem Forsthaus mitten in der Natur. Dies hängt aber immer von meiner Gemütsverfassung ab, und an welchen Projekten ich gerade arbeite. Jedes dieser Häuser inspiriert mich auf eine ganz eigene Weise.

Wie würden Sie Ihren Stil beschreiben?

Mein Stil ist sicher und selbstbewusst, ohne Kompromisse und inspiriert von der Natur.

Ihre Arbeit besteht darin, Gärten zu planen und zu kreieren – wie schaffen Sie es, die Gärten mit der Natur zu verbinden, sie harmonisch in die natürliche Umgebung einzufügen?

Es ist immer mein Ziel, die Schönheit der Natur zu interpretieren und die Natur nicht geschönt und übertrieben darzustellen.

Die Natur gibt uns allen so viele Anregungen, man muss diese nur erkennen und sich darauf verstehen, sie umzusetzen und sie für den jeweiligen Garten richtig zu interpretieren. Meine Gärten sind lebendige Kunstwerke in Einklang mit der Natur – sie sind „die Kultur der Natur“.

Die Natur ist auch überall im Haus. Was können Sie uns zu Ihren Blumenarrangements sagen?

Meine Häuser und mein Alltag leben mit und von der Musik und den Blumen. In allen meinen Häusern stehen immer frische Blumen, denn Blumen sind – genau wie die Musik und meine Hunde – feste Bestandteile meines täglichen Lebens. Die Kunst, Blumen zu arrangieren, und auch die Bonsai-Gestaltung habe ich bei meinen Aufenthalten in Japan erlernt.

Wie nehmen Sie die Marke Heschung wahr?

Ich finde sie elegant, mit einer modernen und typischen französischen Note. Für mich war die hohe Qualität der Heschung-Schuhe immer eines der wichtigsten Kriterien, doch heute fallen mir nicht mehr nur die klassischen Modelle von Heschung auf. Ich kann mich inzwischen auch schon einmal mit einem Paar Sneaker anfreunden. Von meinem Naturell her trage ich vor allem klassische Schuhe, doch diese neue Kollektion hat auch bei mir etwas bewegt.

Welches HESCHUNG-Modell ist Ihr Lieblingsschuh?

Der Crocus! Diesen Schuh trage ich im Herbst und Winter besonders gern.
Er ist für mich ein wahrer Klassiker. Von allen Schuhen, die ich in meinem Leben getragen habe, darunter viele englische, ist der Crocus von Heschung der langlebigste und vor allem auch der komfortabelste Schuh.